Geschichte des ASB Peine

1919 / 1927

Die Ursprünge des Arbeiter-Samariter-Bundes Peine gehen bis in das Jahr 1919 zurück, obwohl die ältesten, bis heute verfügbaren Unterlagen nur auf das Jahr 1927 datiert sind.

1933

Weil der ASB immer wieder laut seine Stimme als Anwalt der Schwachen und Be­nach­tei­lig­ten er­hob, wurde er im Zuge der Gleichschaltung verboten und aufgelöst. Trotzdem haben die Mit­glie­der der Kolonne Peine ihr Samaritertum nicht verleugnet und Hilfe geleistet, wo Sie nur konn­ten und soweit es in ihren Kräften stand.

1962

Mit dem Wahlspruch „Samariter helfen - ohne zu fragen" begann am 4. April 1962 mit der Wie­der­grün­dung der erneute Aufbau der Kolonne Peine, um an die alte Tradition - den Dienst am Nächs­ten als das oberste Gesetz herauszustellen - anzuknüpfen.

Die Aufgabengebiete - welche bis dahin auf Rettungs- und Sanitätsdienst, Krankenpflege sowie Aus- und Fortbildung begrenzt waren - wurden erweitert. 1962 wurden die ersten Be­hin­der­ten­trans­por­te durchgeführt.

1963

Die Einbindung bei nationalen Katastrophen kam dazu.

1964

Ein eigenes Heim in der Peiner Sundernstraße konnte bezogen werden, das als Landesschule für Nie­der­sachsen mit einem Ausbildungsraum für 60 Personen, einem Jugendraum und Sit­zungs­zim­mer ausgestattet war.

Der erste Krankenwagen seit Wiedergründung wird von M. Mette und H.-J. Bethmann in den Dienst übernommen

Im Laufe der Zeit kamen zu den regionalen Einsätzen (1963 - Grubenunglück in Lengede) nicht nur überregionale Einsätze (1972 - Großbrand in der Lüneburger Heide), sondern auch hu­ma­ni­tä­re Auslandshilfen (Erdbebenhilfe Italien - 1981 / Armenien - 1988 , Kroatienhilfe 1992) hinzu.  

1981

Mit der Rettungswache Vechelde wurde ein zusätzlicher Standort eingerichtet, der eine schnel­le­re Einsatzbereitschaft in dem betroffenen Einsatzgebiet gewährleistet.

Zu Beginn der 80er Jahre wurde das Heim in der Sundernstraße auf Grund des erhöhten Per­so­nal- und vor allem Materialbedarfes zu klein, und so musste man sich über ein neues Heim, mög­lichst zentral gelegen, Gedanken machen.

1983

Der ASB bezog das Dienstleistungszentrum in der Braunschweiger Straße 52 in Peine. Hier sind über 30 Fahrzeuge, PKW's für die häusliche Pflege, Kleinbusse für den Be­hin­der­ten­fahr­dienst, Mannschaftsbusse, Fahrzeuge für den Katastrophenschutz, Rettungswagen und ein Not­arzt­ein­satz­fahr­zeug untergebracht.

Aufgrund der zunehmenden Aufgaben bzw. Zunahme des Fuhrparkes (ca. 80 Fahrzeuge) wurde auch die Braunschweiger Str. 52 zu eng.

2008

Seit 2008 befindet sich die neue Dienststelle in der Wiesenstr. 15 in Peine.

Bei den oben genannten Aufgaben, auch im sozialen Bereich, wie Hausnotruf (seit 1987), Essen auf Rädern (seit 1987) und häuslicher Krankenpflege (seit 1991) kann auf einen derartigen Ma­te­ri­al­be­darf nicht verzichtet werden, wenn man zum Wohle der Bevölkerung die Bereitschaft zum Helfen gewährleisten will.

Als gemeinnütziger Verein hat sich der ASB in Peine von 16 Mitgliedern (1962) über 175 Mitglieder (1967), ca. 2800 Mitgliedern (1999) bis ca. 4500 Mitgliedern (2015) entwickelt, der auf eine be­acht­liche Anzahl von Dienstleistungen und Einsätzen während seiner gesamten Schaffenszeit zurück blicken kann.

Fotos aus den vergangenen Jahren


  • Foto: ASB-Archiv

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